Sankt Martin Aktion am Vormittag

Am Donnerstag, dem 10.11.22 stand der Schulvormittag in Tiefenbach ganz im Zeichen von Sankt Martin.
Unter dem Motto „Dunkel – kannste knicken“ wurde auf verschiedene Arten beleuchtet, wie gut es uns allen tut, wenn wir Licht in die Dunkelheit bringen.
Die Schüler*Innen kratzten auf schwarzes Papier fröhliche Muster in strahlenden Farben und erhellten die schwarze Pinwand mit bunten Lichtpunkten, auf denen steht, wie jeder von uns Licht in die Dunkelheit bringen kann. Alle konnten sich mit leckeren Hefebrezeln, die der Ortsvorsteher von Tiefenbach, Herr Behr, gespendet hat und fruchtigem Kinderpunsch stärken.

Höhepunkt des Vormittags war sicher das Theaterstück von Klasse 4, die in vier Wochen den Reliunterricht bei Frau Hartlieb in eine Theaterwerkstatt verwandelt haben. Der Schreck im Gänsestall war groß, als die Gans Gerda mutmaßte, wer von den Gänsen wohl in diesem Jahr als Martinsgans endet. Die weise Gans Agate musste einschreiten und erklärte den Gänsen, warum sie in der Martinsgeschichte eine wichtige Rolle spielen. Martin sollte nämlich einige Jahre nach der Mantelteilung zum Bischof gemacht werden. Er wollte das aber überhaupt nicht und versteckte sich in einem Gänsestall. Durch das laute Geschnatter der Gänse aufmerksam geworden, fanden die Leute Martin schließlich und der nahm das Amt des Bischofs schlussendlich doch an. Als zum Schluss die Gans Hermine feststellte, dass es am Besten ist, wenn der Bäcker die Martinsgänse aus leckerem Teig macht, war die Erleichterung im Gänsestall groß.

Tosender Applaus belohnte den Fleiß und das Können der Schauspieler*Innen. Hervorzuheben ist, dass die gesamte Klasse mit in das Schauspiel einbezogen wurde und jeder die für sich passende Rolle fand. Nur dadurch war so ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt möglich. Das Stück wurde anschließend nochmals für Eltern und Geschwister wiederholt, da auch sie natürlich sehen wollten, wie wunderbar ihre Kinder gespielt haben.

Gemeinsam für den Frieden

Das Geschehen in der Ukraine bewegt die Welt, die Informationen sind überall. Auch die Kinder unserer Schule beschäftigen die aktuellen Ereignisse. Sie hören Nachrichten oder Gespräche, sehen Bilder, machen sich Gedanken und haben Fragen, Sorgen und Ängste.

So kam bei allen der Wunsch auf, irgendwie aktiv zu werden. Schüler:innen, Lehrkräfte und Eltern haben überlegt: Was können wir tun und wie können wir helfen?

Klasse 4 hat in Deutsch Plakate gestaltet, mit denen sie in der Aula für den Frieden werben. Nachdem wir besprochen hatten, was es bei der Gestaltung von Werbeplakaten zu beachten gibt und gemeinsam Ideen gesammelt haben, machten sie sich ans Werk.

Neben der Gestaltung der Plakate haben wir außerdem Kuchenverkäufe organisiert. Das Geld, das wir hier einnehmen, möchten wir gerne spenden.
Heute fand der erste Kuchenverkauf statt und war schon ein voller Erfolg, Zuckerschock inklusive. Wir hoffen, dass der Appetit auf Kuchen noch nicht gestillt ist und die kommenden Kuchenverkäufe genau so erfolgreich verlaufen.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Elternvertreter:innen, die die Verteilung der Backaufträge übernommen haben und an die Eltern, die uns fleißig mit ihren leckeren Kuchen unterstützt haben!

Außerdem stehen in den Klassenzimmern Spendenkisten für Spielsachen und Kuscheltiere, die an Kinder, die auf der Suche nach Sicherheit hier hergekommen sind, gespendet werden. So können die Schüler:innen zu Hause in sich gehen und überlegen, auf was sie vielleicht verzichten und womit sie anderen in einer Notsituation eine Freude machen können.

Wir als Kollegium sind sehr stolz auf die Kinder, die mit diesen Aktionen klar ihre Haltung zeigen und ihre Solidarität und Empathie beweisen.

Kürbisernte der zweiten Klasse

Wie seit vielen Jahren schon, war die zweite Klasse unserer Schule auf dem Feld von Kurt Heitlinger. Dort durfte jedes Kind einen Kürbis ernten. Die Kürbisse waren eigens für die Schulkinder angepflanzt worden. Zurück in der Schule bemalten die Kinder ihre Kürbisse je nach eigenem Geschmack. Wir bedanken uns herzlich für die tolle Aktion von Herrn Heitlinger.

Ein guter Start ins Schulleben

Traditionell findet die Einschulung der Erstklässler am ersten Samstag nach den großen Ferien statt. Die Kinder waren mit ihren Eltern und prall gefüllten Schultüten gespannt zum Termin erschienen. Nach einer Begrüßung durch die Kooperationslehrerin Maren Lange gingen die Kinder gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Vanessa Kreuzer in ihr toll vorbereitetes Klassenzimmer zur ersten Schulstunde. Im Anschluss daran feierten die Kinder den lang ersehnten Tag in ihren Familien.

In der ersten Schulwoche starteten die Kinder fleißig ins Schulleben. Welcher Stift, welches Heft, an welche Regeln halten wir uns, wann ist Pause? Das alles und noch viel mehr ist neu und muss erst eingeübt werden. Vanessa Kreuzer navigierte ihre neuen Schützlinge zuverlässig durch die erste Woche, so dass sie am Freitag auch schon engagiert am Sporttag teilnehmen konnten. Wir heißen unsere 16 neuen Schülerinnen und Schüler herzlich willkommen!

Ostern 2021

Juhu! Auch dieses Jahr hat der Osterhase, trotz strengen Vorgaben, den Weg zu uns an die Rosi-Gollmann-Grundschule gefunden. Bereits beim Betreten des Klassenzimmers ist den Kindern aufgefallen: Hier stimmt etwas nicht – die selbstgebastelten Osterkörbchen sind verschwunden. Wurden sie gestohlen? Weggeworfen? Hat der Osterhase sie geholt?

Kurz vor der großen Pause dann die Gewissheit. Es war tatsächlich der Osterhase, der die Körbchen aus den Klassenzimmern entwendet, mit vom Förderverein spendierten Leckereien gefüllt und auf dem Schulhof versteckt hat. Als die Nachricht kam, dass der Osterhase da war, ging es unter Jubel raus auf dem Schulhof. Und ganz klar: Der Osterhase weiß wirklich alles. Er wusste sogar, welche Klasse in welchem Bereich des Schulhofes Pause macht, sodass auch die richtigen Osterkörbchen corona-konform gesucht und gefunden werden konnten. Da kamen selbst die größten Zweifler*innen, ob es den Osterhasen denn wirklich gibt, ins Grübeln.

Ein Kind konnte leider sein Osterkörbchen nicht finden. Aber auch da konnte Abhilfe geschaffen werden. Ein kurzer Anruf beim Osterhasen und, schwuppdiwupp, klingelte dieser im Klassenzimmer, um der Lehrkraft mitzuteilen, dass er ein neues Osterkörbchen vor der Tür abstellt. Auf den Osterhasen ist halt wirklich Verlass.

Vielen Dank an dieser Stelle für die finanzielle Unterstützung durch den Förderverein und auch ein großes Dankeschön an den Osterhasen, der wirklich an alles gedacht hat.

Die Kinder hatten großen Spaß und trotz Mund-Nasen-Schutz, Abstand und unterteiltem Schulhof konnten sie so etwas Normalität erleben.